Smokestack Lightnin'
Desertrock, Americana / Deutschland

Es ist schon ein paar Jahre her da haben die AERONAUTEN sich zur Country-Music bekannt ("...mit dem Alter fängt man an sich für Country Musik zu interessieren"). JOHNNY CASH war damals en vogue (noch mehr als heute), Bands wie HAZELDINE, GIANT SAND, GO TO BLAZES und MISSOURI loteten die Grenzen des Genres in alle möglichen Richtungen aus. Damals ging es auch bei SMOKESTACK LIGHTNIN' los. Seitdem sind über 10 Jahre vergangen, die Band hat sich einen Freundes- und Fankreis auch über Europa hinaus erspielt, diverse Platten wurden veröffentlich und es gab sogar einen kleinen Chart-Erfolg (Unknown Stuntman). Zu den Freunden zählt nicht nur das aktuelle Plattenlabel HAZELWOOD, diverse Band (ua BOSS HOSS) sondern auch FRANZ DOBLER. Dieser wiederum ist nicht nur grosser Fan JOHNNY CASHs und Roots-Musik Kenner, bedachte sie gleich in zweien seiner Bücher.
Mit TURBOSTAAT, 16 HORSEPOWER, CALEXICO, LAMBCHOP; BOSS HOSS und vielen anderen mehr teilten sie schon die Bühne, bevor BELA B sie für sich entdeckte und einlud ihn auf seiner diesjährigen Tour zu supporten. Wer die ÄRZTE kennt weiß, daß die sich ihre Supportbands immer selber aussuchen und nur Bands nehmen auf die sie selber stehen. Das ist natürlich nicht anders, wenn BELA B solo unterwegs ist. Darum ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß sie mit einen Song auf seiner aktuellen single-auskopplung vertreten sind.
Band-Biographie: Die Liebe zum Twang ist bei weitem nicht die einzige musikalische Domäne von Smokestack Lightnin’, die sich nach einem Song der Chicagoer Blueslegende Howlin’ Wolf benannt haben. Hervorgegangen aus der Rockabilly-Band The Brewsters, formierte sich die Band um Sänger und Bassist Bernie Batke und Gitarrist Frieder Graef (beide auch bei den Waikiki Beach Bombers aktiv) bereits 1995. Zur heutigen Besetzung zählen Gründungsmitglied Michael Kargel am Schlagzeug und seit vier Jahren Dirk Hess als zweiter Gitarrist. Dem ausgeprägten Faible für amerikanische Roots-Musik aller Couleur – von Country und Rhythm’n’Blues bis Southern Soul und Folk – ist das fränkische Quartett nicht nur in eigenen Kompositionen nachgekommen, sondern auch mit superben Coverversionen von den Beatles bis Tom Waits, von Johnny Cash bis Tony Joe White. Dabei gedeihen gerade ihre Adaptionen zu vorzüglichen Interpretationen, die sowohl durch exzellenten Lead- und Harmoniegesang getragen werden als auch von dem beeindruckenden Zusammenspiel der beiden Gitarristen und einer punktgenauen Rhythmussektion leben und gedeihen.
